Donnerstag, 10. November 2011

Das dienstliche Interesse und andere wahre Geschichten

Das dienstliche Interesse ist aufdringlich. Man kann das auch als Übergriff werten, der zu einer Dienstaufsichtsbeschwerde führen mag. Ich schnippe seine Hand weg wie ein lästiges Insekt. "Ich bitte Sie, Frau Doktor." Dieser Schleimspur kann ich ausweichen. "Haben Sie schon gehört...." Es ist allgemein bekannt, dass ich auf dem Ohr schwerhörig bin und es genieße. "Erklären Sie mir mal, warum Credit Fault Swaps nicht verboten werden." Genau auf die Frage habe ich gewartet. Manche kriegen den Hals nicht voll. Das erinnert mich an die Fettsüchtigen in der Weiko-Sud-Klinik. Im Zug bete ich auch immer, dass die sich nicht neben mich setzen. (Vorsicht, Diskriminierung!) Genug muss doch genügen, oder? Ich setz mich jetzt auf jeden Fall mal auf Diät.  Jede echte Sucht ist lebenslang, selbst die nach Glühweinsternen. Bin ich eine Quartalssäuferin oder ist das noch normal? Gestern schwankend vor dem Klo in der ehemals "Schwarzen Bar" gestanden. Verbrannte Erde? "Das ist noch schlimmer geworden hier."  Designer-Chuzpe. Wir sollten auf den Putz hauen und uns nichts gefallen lassen. "Stimmt, aber ist es das wert?" Glauben Sie es oder nicht: Ich traf zwei ungläubige Thomasse und einer kniff den anderen in den Arsch. (Mich nicht!)

Kommentare:

  1. Liebe Melusine, Dr. Tense lässt ausrichten, er erwarte Sie mit Ungeduld.

    AntwortenLöschen
  2. Dr. Tense wird es schon schaffen, aus mir die Essenz herauszupeitschen Vielleicht - drehe ich den Spieß aber rum: Und blähe seine Brühwürfelexistenz zur fetten Suppe auf.

    AntwortenLöschen
  3. "Mich nicht?" - Klingt da ein Bedauern mit???

    AntwortenLöschen