Samstag, 28. April 2012

Die Melusine singt wieder

...vom falschen Weg. Als ob es unter Wasser Wege gäbe. Wichtig ist ihr Hinweis: Als Drachenweib hatte sie keinen Fischschwanz, sondern Flügel: DRACHENWEIB (We took the wrong road)

Was bisher geschah: Inhaltsangabe.  Dieser Ehe-Roman wird rückwärts erzählt, in strenger Chronologie. Wer weiß, wie es endet, ahnt nur, wie es begann und weiterging. Im Herbst 2010 bricht eine treue Ehefrau und Mutter auf nach Down Under, verrät die, denen sie alles schuldet. Etwas ging schief, früher schon. Ein Verdacht richtet sich auf das Jahr 1989: "STILL RUHT DER SEE... Fast zwanzig Jahre blieb die Oberfläche des Sees glatt. Nichts rührte sich während Deutschland erstand und die alte BRD zu Grabe getragen wurde. Es schien als straften die letzten Katastrophen und neuen Kriege des ausgehenden Jahrtausends die alten Geschichten über den See Lügen. MELUSINE - hieß es - schlief in der Tiefe. ARMGARD trug die Sünden ab: ARBEITEN und GEBÄREN." 

Es hängt alles mit allem zusammen, selbstverständlich. Als Vogel war sie ein Kookaburra, keckerte statt zu singen. Deswegen der gestrige Eintrag. 

Ich weiß nicht, was ich meine. Please be kind.



These things are there. The garden and the tree
The serpent at its root, the fruit of gold
The woman in the shadow of the boughs
The running water and the grassing space.

... 
(Antonia S. Byatt, Possession)

Kommentare:

  1. "...
    We see it and we make it, oh my dear.
    People the place with creatures of our mind,
    With lamias and dryads, melusines
    And firedrakes, sparkling, sliding, wreathing on."
    Wie spannend und unerwartet! Schön, dass es weitergeht. Ich liebe diese Geschichte.
    Herzlich, Iris
    (Übrigens: Nicht Angela, sondern Antonia Susan Byatt.)

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  2. Oh, Danke, das ändere ich gleich.
    --Die Geschichte stockte, weil der Dunkle Ritter mir abhanden kam, irgendwie. Aber ich will sie fortsetzen. Und vieles lagert auch schon, unfertig noch, auf der Festplatte. Herzlich, Melusine

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