Montag, 28. Mai 2012

ONCE KNEW A GIRL. "Was wir miteinander hatten, war immer schon Erinnerung."


ONCE KNEW A GIRL
("Was wir miteinander hatten, war immer schon Erinnerung.")



Ich schreibe weiter am "PUNK PYGMALION". Das ist fast eine Besessenheit nun, die Forderung, es müsse der letzte Satz im Juni geschrieben sein, weil sie, weil EMMI es verlangt. (Ich habe mich früher doch ihren Forderungen immer wieder entzogen...)

Dieser Spaß, sich über die eigene Jugend zu amüsieren, ist zu weit gegangen, hat sich zum Roman ausgeweitet. Im Grunde war es von Anfang an Verrat, wie immer, wenn man so tut, als könne man die Vergangenheit umschreiben. Deshalb kann es auch kein Happy End geben. Mein Leben ist kein Roman. Wenn ich es zurück haben will, muss ich diesen beenden. 

Ich habe viel geblättert in den letzten Tagen in Goethes "Werther" und Plenzdorfs "Neuen Leiden..". Ansgar zitiert nie daraus. Hätte er sollen? Der alte Geheimrat distanzierte sich nicht, wie man hätte annehmen können, vom überschwänglichen jungen Mann, der er war. 1882 schrieb er zur Neuauflage des Werther dies: 


Statt einer Vorrede


Noch einmal wagst du, vielbeweinter Schatten,

Hervor dich an das Tageslicht,

Begegnest mir auf neubeblümten Matten,

Und meinen Anblick scheust du nicht.

Es ist, als ob du lebtest in der Frühe,

Wo uns der Tau auf einem Feld erquickt

Und nach des Tages unwillkommner Mühe

Der Scheidesonne letzter Strahl beglückt.

Zum Bleiben ich, zum Scheiden du erkoren,

Gingst du voran - und hast nicht viel verloren.


Des Menschen Leben scheint ein herrlich Los:

Der Tag wie lieblich! so die Nacht wie groß!

Und wir, gepflanzt in Paradieses Wonne,

Genießen kaum der hocherlauchten Sonne,

Da kämpft sogleich verworrene Bestrebung

Bald mit uns selbst und bald mit der Umgebung;

Keins wird vom andern wünschenswert ergänzt,

Von außen düstert's, wenn es innen glänzt,

Ein glänzend Äußres deckt ein trüber Blick,

Da steht es nah - und man verkennt das Glück.



Nun glauben wir's zu kennen! Mit Gewalt.

*** 

Dagegen setze ich auf Vorreden, wie Jean Paul, den es "verdrüßlich" stimmte, dass jeder "Vorrede" ein Roman folgen müsse. Die "Vorrede" und das "Geleitwort" sind Versuche, die Gewalt des erkennenden Glaubens zu schwächen. Aber was kann widerlicher sein, als eine sanftmütige Vergewaltigung? Ach, ich drehe mich im Kreis.

Auszüge aus dem Entwurf:

VORREDE zu PUNK PYGMALION
(...) ist im ersten Teil ein fast traditioneller Briefroman entstanden; beinahe erinnern die Briefe aus den 80ern in ihrer Unbedingtheit des Gefühls an Goethes Werther oder - wir wollen nicht zu vermessen sein! -  zumindest an „Die neuen Leiden des jungen Werthers“ von Ulrich Plenzdorf, die in westdeutschen Oberstufenschulen, wie ich in den frühen 80ern eine besuchte, zum Pflichtprogramm gehörten. Ein Briefwechsel kommt auch hier, wie in diesen Vorläufern aus einer sich noch mittels Handschrift und Postbrief ausdrückenden Liebessehnsucht, nicht zustande. Dennoch fehlt die weibliche Perspektive diesmal nicht. Sie findet sich im Kommentar durch die Herausgeberin, in Mails, die diese mit ihrer Freundin Emmi wechselt und zuletzt in Emmis Manuskript.

Wie der traditionelle Briefroman spielt diese Erzählung mit der Fiktion der Authentizität. Es war auch damals – beim „Werther“ - alles erfunden: Statt sich zu erschießen, reiste der enttäuschte Liebhaber Johann Wolfgang aus Wetzlar ab. Aber vergessen Sie nicht, dass es dort in Wetzlar bis heute ein Lotte-Haus gibt, wo man im Eingang stehen und sich vorstellen kann, wie Charlotte Buff, die Tochter des Wetzlarer Deutsch-Ordens-Amtmanns, in die Goethe sterblich verliebt war, ihren Geschwistern das Brot vom Laib schnitt. Geht man ein paar Schritte den Berg hinab, so findet man das Jerusalem-Haus, wo sich 1772 der Legationssekretär Karl Wilhelm Jerusalem aus Liebeskummer erschoss. Da floss wahrhaftig Blut und wurden Tränen geweint.
(...)
Ich will nicht verharmlosen, wieviel hierbei gelogen wird. Was als amüsierte Erinnerung an eine längst verflossene Jugendliebe begann, ist zu einer Geschichte von Liebe, Freundschaft und Verrat geworden. Zwei Menschen bringen sich zum Verschwinden, um diesem Lügengeflecht aus Selbstbetrug und Fremdtäuschung zu entfliehen. Bitte bedenken Sie jedoch, wenn Sie urteilen:  Es könnte auch sein, dass die Beteiligten die Wahrheit nicht nur verschweigen und verdrehen, sondern tatsächlich nicht kennen.
(...)

Kommentare:

  1. Wahr ist was wahr ist, dass das was war nicht mehr da ist...

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  2. Das stimmt. Weshalb auch gilt, was ich heute gelesen habe:"Die Treue ist der längere oder kürzere, mitunter fast wehmütige Nachhall der Liebe." Und umgekehrt: Dass es i n der Liebe keine geben kann.???

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  3. meinst du die treue, die es in der liebe nicht geben kann? ich mag das wort "treue" nicht, kann damit nichts anfangen und hat für mich auch keine relevanz. wehmütiger nachhall klingt gut, vll ist das so.....

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  4. In der Liebe hieße Treue ja - es bleibt, wie es ist. Weil das nicht sein kann, wäre i n der Liebe die Treue Betrug., oder? Zumindeste eine konventionell verstandene Treue. Dennoch "treu sein" kann ja auch heißen, verläßlich sein, was sich allerdings mIt Leidenschaft nicht verträgt - und schon ist das Dilemma da...Es spielt in dieser Erzählung - fast - keine Rolle, da die Beteiliigten, auch M. (?) nicht so erwachsen werden, dass sich die Frage stellt. Glaube ich.

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    1. habe gerade mal "treue" gegoogelt, verlässlichkeit und loyalität gegenüber einem oder mehreren akteuren.

      klingt eigentlich gar nicht so schlecht.die erläuterung klingt besser als dieses überstrapazierte wort "treue" die ja meist in erster linie auf die körperliche treue abzielt und immer zuerst vom anderen erwartet wird.

      wo las ich es nur, na egal, aber loyalität ist auch ein sehr treffendes wort und trifft es fast besser, genau so wie verlässlichkeit, diese ist für mich schon eine wesentliche grundvoraussetzung für so liebesangelegenheiten, du sagtest es bereits (warum soll dabei eigentlich die leidenschaft verloren gehen, sehe ich nicht so?)

      so jetzt sind wir vom wahrheitsbegriff meilenweit abgekommen...

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    2. Ganz schlicht - die Leidenschaft ist sehr unzuverlässig. Denk ich. Weiß ich...

      Das ist nicht meilenweit vom Wahrheitsbegriff, denn die Wahrheit beweg sich zwischen beidem - dem Anspruch, dass gilt, was gesagt wurde und dem, dass wahr wird, was gesagt ist..dabei kommt sie ins Trudeln.

      ;-)

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  5. Auf nichts kann man sich mehr verlassen als auf Leidenschaften; die gehen zuverlässig in die Hose.

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    1. Anonymous: Haben Sie in die Ihre gemacht, oder was? Ich mag keine anonymen Kommentare. Es sei denn, sie wären klug und/oder witzig. Das ist ein grenzwertiger Fall. Nicht ganz unlustig, wenn ich mir Sie so leidenschaftlich bepisst vorstelle. Andererseits finde ich Witze mit Pisse und Scheiße immer schnell öd. Stickig und stinkig. So wirken sie (und Sie?). Tja...

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  6. Schon Vladimir und Estragon konnten in Ansehung der unendlichen Sackgasse ihres Wartens vor lauter Lachen sich nicht reinlich halten.
    Anonyme Kommentare? Aber man kennt doch ohnehin keine/n der/die hier schreibt. Hier zu schreiben heißt doch - anonym schreiben. Ich kann hier auch meinen Namen nennen, warum nicht, aber das wäre der reinste Unfug.

    Freundlichst

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  7. sich hinter einem namen verbergen und veröffentlichen im selben moment, schreibt andreas louis seyerlein in den particles drüben unter pseudonym no 5, und das trifft es sehr genau.

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  8. Genau dies trifft auf Herrn "Freundlichst" aber nicht zu. Er veröffentlicht sich nicht und verbirgt sich nicht. Er schießt aus dem Hinterhalt. Name-dropping und kryptisches Genöle. Das Schlimmste ist aber - er langweilt mich, schon lange. (Ich kann an dem Statcounter sehen, dass es immer derselbe Typ ist.)

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    1. Aber dann kennen Sie ihn ja sozusagen. Dann ist das, was sie langweilt, nicht die Anonymität. Ich überlege manchmal so für mich, ob es nicht wundersame Wirkungen haben könnte, gäbe es nur mehr anonyme Kommentare, weil man dann den Kommentar ganz wertfrei nur an der Aussage selbst festmachen müsste, und nicht an ihrem Ursprung.

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    2. interessanter gedanke. hörte ich doch letztens auch, das jetzt bewerbungen in anonymisierter form eingereicht werden sollen. jedenfalls soweit anonym, das geschlecht und nationalität (migratioshintergrund) des bewerbers nicht mehr erkennbar sein sollen . frage; führt das zu mehr gleichberechtigung und damit zu mehr gerechtigkeit? haben wir das nicht schon, laut grundgesetz?

      in den raum gesetzte aussagen ohne verfasser ohne urheber, schwer vorstellbar für mich. eine aussage ist ohne kontext und urheber eine leere worthülse, buchstabenansammlung, in den wind geschissene lautmalerei...

      geheimnisumwitterte zeichen im getreidefeld des schriftsprachlichen. gibt aber eventuell raum für esoterische betrachtungen...

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    3. ich fühle mich jetzt ziemlich missverstanden. ich habe dieses gedankenspiel nur auf den bereich der blogs bezogen, aber vermutlich habe ich mich selbst missverstanden und der gedanke ist tatsächlich dumm. es ist nur so, dass ich mich manchmal dabei ertappe, mit gewissen vorurteilen zu lesen, wenn a etwas schreibt, den ich schätze, gehe ich positiv an das geschriebene, bin bereit dem gedankengang zu folgen usw., während ich bei b, den ich nicht so mag, nach fehlern suche, nach widersprüchen, nach dem punkt, an dem ich einhaken kann. und während ich das schreibe, merke ich wieder, wie mich dieses thema überfordert. ich wollte einen weg suchen, wie man vorurteilsloser an aussagen herangehen könnte, aber du hast recht, auf diese weise funktioniert es nicht.

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    4. Ich glaube, Vorurteilsfreiheit ist unerreichbar. Aber man kann versuchen, seinen Grenzen und Beschränkungen zu erkennen. Um mal ein krasses (für mich) Beispiel zu wählen: Ich empfinde bei der Stimme und dem Anblick von Herrn Matusschek geradezu Abscheu. Es ist völlig unmöglich für mich, seine Aussagen "objektiv" zu lesen. Ich bemühe mich darum zu verstehen, warum mich gerade er so aufregt.Ich lerne dann zu begreifen: Es ist weniger WAS er sagt, als der Habitus, in dem er spricht. Tatsächlich drückt sich in diesem Habitus etwas aus, was ich mit Gründen als gefährlich und erniedrigend erlebe, nämlich ein HERREN-Menschentum, das keine andere Blickweise kennt als die Herabschau. Es ist wichtig, diesen Habitus -und meine Angst davor - zu erkennen, denn die Abscheu hat weniger mit den Inhalten zu tun (ein ähnlicher Gestus ist durchaus auch bei einem "Linken" zu beobachten) als mit der Haltung. Antje Schrupp beschreibt das sehr gut in dem Post "Anti-Feminismus und Unfeminismus". Ich finde es wichtig, auf diese Aspekte zu achten, statt sich um eine (Schein-)Objektivität zu bemühen, die gerade auf der Ignoranz der eigenen Subjektivität beruht.
      Antje Schrupp: Antifeminismus und Un-Feminismus

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    5. @ Kontraproduktiv Anonymisierte Bewerbung - Ich glaube, dass kann bis zu einem gewissen Grad sinnvoll sein, weil es hier um Machtverhältnisse geht. Als "Bewerter" bemühe ich mich durchaus um Objektivität, z.B. wenn ich Gutachten schreibe oder Noten gebe. Da muss man einen Mittelweg finden. Ich finde es eine gute Idee, die Erstbewerbung zu anonymisieren, um eine Vorauswahl rein nach formaler Qualifikation zu treffen. Denn es gibt eine massive Benachteiligung bestimmter Gruppen, z.B. von Frauen und Migrant:inn:en. Danach sollten allerdings persönliche Gespräche geführt werden, denn es kommt bei einer Zusammenarbeit ja auch durchaus auf subjektive Kriterien an. Es ist ein schwieriges Gerechtigkeitsproblem. Letzlich geht es darum, ob man kriegen soll, was man "verdient" oder was man "braucht". Und darauf gibt es eben auch keine vom Kontext unabhängige Antwort.

      Für den Umgang mit Literatur gilt das ja auch: Selbstverständlich ist der Autor/die Autorin, mit der ich kommuniziere, meine Fiktion. Aber ist nicht in gewissem Sinne jede/r das, mit dem ich Kontakt habe, zumindest teilweise: meine Projektion? Es muss ein Bemühen geben, diese Projektionen offenzulegen, zu objektivieren und andererseits sind gerade sie interessant (und vielleicht, nein, sicher die Voraussetzung dafür, dass man sich verliebt) und faszinierend. Worauf ich keine Projektion werfe, das bleibt für mich ja "leer". Selbst das Meer ist ja nur schön, weil ich es s o sehe.

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    6. Der Mann, der bei mir Übelkeit auslöst, heißt natürlich Matussek, nicht Mattuschek. Das gehört auch zu den beinahe körperlichen Reaktion - das Stottern, die Verdrehung der Namen. Den des Herrn S., beispielsweise, kann ich gar nicht aussprechen. Auch bei Frau S. vergesse ich immer, wie sie mit vollem Namen heißt. U.s.w. Ich vertraue sehr auf diese vorbewussten Reaktionen. Sie haben mich schon mehr als einmal davor bewahrt, mit jemandem gemeinsame Sache zu machen, der nicht vertrauenwürdig war. Reingefallen bin ich immer nur, wenn ich mich über sie hinweg gesetzt habe mit vernünftelnden Argumenten. --- So geht´s natürlich nur im Privaten, wo man öffentlich auftritt und sogar Macht hat, ist man verpflichtet sich argumentativ zu rechtfertigen, wenn man wertet.

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  9. Mich langweilt, was er schreibt, das Pseudo-Witzig-Nölige. Nee, ich kenne den nicht. Ich erkenne nur die Herkunft, also wo er sich einloggt.
    Und seine Kommentare kann ich nicht wertfrei betrachten. Ich finde sie wertlos (für mich und meine Unterhaltung) Tja...

    Tatsächlich halte ich den Zusammenhang zwischen Person und Text für bedeutsam. Habe ich heute gerade drüber geschrieben. Ich glaube nicht an die pure "Aussage des Textes". Würden Texte nicht von Menschen geschrieben, interessierten sie mich kein bisschen. Und es kommt mir genau auf den Zusammenhang an, wer was in welchem Kontext sagt.

    Aber, ja, das sehen andere ganz anders. Die lesen "Texte" als Subjekte. Ich schmeiße Bücher in die Badewanne, kleckse drauf und reiße Ecken rein. So achtlos und rücksichtslos ginge ich mit keinem Menschen um. Ich nehme auch den Text nicht f ü r den Menschen. Der "Text" als Text ist mir völlig gleichgültig.

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    1. Diese Aggressivität ist mir fremd. Bei mir geht Aggressivität eher nach innen. Jedenfalls würde ich meine Wut nie an Büchern auslassen. Und die Sprache steht für mich immer über dem, der sie spricht. Das ist eine andere Zugangsweise, die ich da habe, offensichtlich. Und ich glaube ja, gerade bei derartig ausufernden Diskussionen wäre es manchmal nicht schlecht die Kommentare von den Kommentierenden zu trennen, um solche verbalen Schlammschlachten zu vermeiden. Ich kann nichts zu der Auseinandersetzung sagen, auf die Sie sich beziehen, weil ich das nicht verfolge. (das langweilt mich nämlich). Aber ich habe so eine Ahnung, warum derartige "Gespräche" immer wieder eskalieren.
      Und man muss den Text nicht für den Menschen nehmen, um ihm nicht gleichgültig gegenüber zu stehen, ganz im Gegenteil, ich finde es sehr gewinnbringend das zu trennen, die Sprache von dem, der sie spricht.

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    2. ja, ja frau barby sie sprechen mir aus der seele.....stelle gerade fest so aus der metaperspektive betrachtet entwickelt sich hier was....leserbriefe sind das eine, diskussionen das andere und kommentare noch einmal ein ganzes stückchen anders.....generatin kommi, könnte man meinen. meine kinder sind große fans der kommmentare kommentiershow (grundprinzip; aussage egal kommi- kommentare das wahre; das sabbeln, um des sabbelns willen oder wir kommentieren uns in den sonnenuntergang)

      http://www.youtube.com/watch?v=z4rliYfUx_8

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    3. @muetzenfalterin Mich interessiert wahrhaftig die Sprache, getrennt von dem, der/die sie spricht, überhaupt nicht. "Die Sprache" ist ein Medium, kein Heiligtum für mich. Heilige Schriften anerkenne ich auch keine. ---Oben war übrigens gar nicht von Aggressivität die Rede. Ich behandle Bücher einfach wie Dinge, nicht wie Menschen. An Dingen liegt mir nicht sehr viel. Ich bin unordentlich und lese beim Essen, in der Badewanne und stecke die Dinger in Ritzen, wobei was reißt, ich reiße Ecken ab, um eine Telefonnummer drauf zu schreiben. Der Buch-Fetischmus ist mir völlig fremd.

      Menschen langweilen mich manchmal; Sachen, losgelöst von Menschen, fast immer. Worte, Handtaschen, Stiefel oder Bücher - sie interessieren mich ausschließlich als menschlicher Ausdruck.


      @kontraproduktiv generatin kommi?? verstehe ich grade nicht.

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    4. Ah, der Link hat erst nicht gefunzt, kontraproduktiv. Jetzt verstehe ich´s. Hehe.

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    5. oh frau barby ich versteh sie, sehr sehr gut was ihre meinung zum text und der verbindung zum mensch anbelangt auch den buchfetischismus betreffend. allerdings ist es für mich auch ein fetisch, denn meinen büchern sieht man immer an, das ich sie gelesen habe. ich benutze sie, markiere stellen mit zetteln, verknicke seiten, auch das mit den tele nummern ist mir nicht unbekannt.....ach ja der lesefetisch, ich finde man sollte es MEINEN büchern schon ansehen was ich mit ihnen angestellt habe

      und ich meinte natürlich generation kommi. ( wenn ich mir ein was im leben wünschen dürfte, dann das unfallfreie schreiben, ich hasse meine unkonzentriertheit gepaart mit meiner eigenwilligen orthographie)

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  10. Hoffentlich ist nur meine Schreibweise die Ursache der Langeweile. Denn ich kenne schon zu viele Menschen, die nicht verstehen können, daß null weniger vier null ist.

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  11. Das ist aber eine ganz andere Frage. Gewiss gehört zu jeder Niederschrift auch einer/eine, der/die es niedergeschrieben hat, gewiss. Z. B. könnte etwas wie "Stil" gar nicht entstehen, reichten nicht die Anker eines Textes bis in die sogar biologische Vergangenheit des/der Autoren/in.
    Aber das ist immer vorausgesetzt. Hier eine Adresse anzugeben ist etwas ganz anderes.

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