Sonntag, 11. März 2012

"It was red and all my life was in it" - Über Jean Rhys: WIDE SARGASSO SEA

Um seine Frau gänzlich zu vernichten, gibt er ihr einen anderen Namen: Bertha. „My name is not Bertha, why do you call me Bertha?“ Bevor sie zum letzten Mal Sex miteinander haben, fleht sie ihn an: „Not Bertha tonight.“ „Of course, on this of all nights, you must be Bertha.“ „As you wish.“, antwortet sie. Da hat sie sich aufgegeben. - Er ist, was er besitzt. Indem er sie hat, hat er seine dunkle Seite nach außen projiziert und sich unterworfen.- Als er erwacht, stiehlt er sich in den Nebenraum und fickt das Hausmädchen: She was so gay, so natural and something of this gaeity she must have given to me, for I had no moment of remorse. Nor was I anxious to know what was happening behind the thin partition which divided us from my wife´s bedroom.“ Am Morgen sieht alles wieder anders aus. Diese geilen Frauen, seine eigene und das Dienstmädchen, das dunkelhäutiger ist und dickere Lippen hat, als er dachte, widern ihn an. Ihre Sinnlichkeit überträgt sich in diesem schwülen Klima  Domenicas unweigerlich auf den Widerstrebenden. Er muss sich retten, indem er die Frau, die ihn so vor sich selber bloßstellt, zerstört.

Doch in Jean Rhys Roman Wide Sargasso Sea ist er es, der keinen Namen trägt. Rhys gibt ihm eine Stimme, aber sie verweigert ihm den Namen, den doch jede Leserin schon weiß. Der Mann, der seine Passionsgeschichte im zweiten Teil dieses Romans erzählt, ist einer, der sich selbst nicht kennt und alles daran setzt, sich fremd zu bleiben. Als er die Fremdheit in sich entdeckt, überträgt er diese Erfahrung auf die kreolische Braut, die er um des Geldes willen genommen hat. Er wollte nur ein Geschäft machen und bekam eine Frau, die in seinen Armen entsetzt bekennt: „Why did you make me want to live? Why did you do that to me?...If I could die. Now, when I am happy. Would you do that? You wouldn´t have to kill me. Say die and I will die. You don´t believe me? Then try, try, say die and watch me die.“ Er sieht sie viele Male sterben, im Sonnenlicht und im Mondlicht, im Kerzenschein. Dass sie sich seiner Lust und ihrer so hingibt, macht sie ihm verhasst. Denn der Europäer glaubt, seine Identität nur wahren zu können, wenn er zusammenhält und beherrscht, was er besitzt.

Der Mann, der so verzweifelt und gewalttätig um den Erhalt seiner westeuropäischen Männlichkeit kämpft, ist ein prominenter Bewohner des fiktiven Kosmos´ europäischer Literatur. Es ist Mr. Rochester, der Geliebte unserer aller Jane Eyre. Charlotte Brontës Roman Jane Eyre*  ist kein makellos komponiertes und stilistisch erlesenes Meisterwerk, wie alle Romane Jane Austens es sind. Es gibt märchenhafte Wendungen, unglaubwürdige Verzögerungen, psychologische Ungereimtheiten. Zu Recht wird das Werk dennoch zu den Klassikern europäischer Literatur gezählt. Denn die Selbstbefreiung Janes aus ihrer sozialen und sexuellen Erniedrigung ist ein Schlag mitten ins Selbstverständnis des bürgerlichen Patriarchats. Als Mädchenblütenträume wahr zu werden scheinen, als die mittellose kleine Frau von ihrem Herrn heiß geliebt wird und er sie zu seiner Frau machen will, leistet Jane immer noch Widerstand gegen die Überwältigung durch das eigene Gefühl. Sie liebt ihn, doch sie will nicht in Abhängigkeit von ihm leben. Die gekaufte Frau, die liebt,  ist - mit oder ohne Trauschein - in einer verheerenden Lage. Dass die einen Preis hat oder zu haben scheint, nach deren unbedingter Liebe der Mann sich sehnt, muss das Objekt seines Begehrens auf Dauer notwendig in seinen Augen herabwürdigen. Als herauskommt, dass Rochester heimlich schon mit einer kreolischen Irren verheiratet ist, die er auf seinem Landsitz versteckt, platzt der Traum, von dem Jane schon geahnt hat, dass er zum Alptraum werden könnte.

Jean Rhys Roman Wide Sargasso Sea erzählt im ersten Teil die Jugendjahre der Antoinette Cosway auf Jamaica, die der bei Rhys namenlos bleibende Rochester erst im zweiten Teil zu Bertha Mason macht. „They say when trouble comes close ranks, and so the white people did. But we were not in there ranks.“, so beginnt der Roman, der im ersten und dritten Teil aus der Ich-Perspektive Antoinettes erzählt ist. Die Cosways sind kreolische Jamaikaner, langjährige Sklavenhalter, die von den mit den Emancipation Act 1833 befreiten Schwarzen gehasst und von den zugezogenen Briten nicht akzeptiert werden. Das Gut Coulibri, auf dem Antoinette aufwächst, verfällt nach dem Tod ihres Vaters. Antoinettes Mutter, die junge Witwe, leidet unter der Isolation und widmet ihr ganzes Gefühl dem jüngeren, behinderten Bruder. So wächst Antoinette beinahe wild auf in einer faszinierend schönen und bedrohlichen Umwelt: „Our garden was large and beautiful as that garden in the Bible – the tree of  life grew there. But it had gone wild. The paths were overgrown and a smell of dead flowers mixed with the fresh living. Orchids flourished out of reach or for some reason not to be touches. One was snaky looking, another like an octopus with long thin brown tentacles bare of leaves hanging from a twisted root. Twice a year the octopus orchid flowered – then not an inch of tentacle showed. It was bell-shaped mass of white, mauve, deep purples, wonderful to see. The scent was very sweet and strong. I never went near it.“ Antoinette fürchtet den Urwald und die Menschen; sie weiß, dass weder Natur noch Kultur es gut mit ihr meinen. Sie ist ein Fremdkörper, von Anfang an, wohin sie sich auch wendet. Einziger Halt für Antoinette ist Christophine, die tiefschwarze ehemalige Sklavin, die ihre Mutter aus Domenica mitgebracht hat. Christophine wird wegen ihrer Andersartigkeit von den Schwarzen auf Jamaica gefürchtet, die glauben, sie sei eine Zauberin. Durch die Wiederverheiratung von Antoinettes Mutter mit Mr. Mason wird die Familie finanziell abgesichert. Doch der Engländer versteht die Verhältnisse auf Jamaica nicht. Als die Mutter ihm klar machen wlll, wie sehr die Schwarzen sie, die Erbin ehemaliger Sklavenhalter hassen, glaubt er, sie sei verrückt. Eines Nachts brennen die Schwarzen das Haus der Masons nieder. Antoinettes behinderter Bruder stirbt. Ihre Mutter kann diesen Verlust nicht verwinden und wird wahnsinnig. Mr. Mason gibt Antoinette in eine Klosterschule. Als sie die Schule mit 17 Jahren verlässt, ist sie eine reiche Erbin und die Weichen für eine Heirat mit Mr. Rochester, dem Sohn eines Geschäftsfreundes der Masons, sind gestellt. Der erste Teil des Romans endet mit einem Traum Antoinettes. „I dreamed I was in hell.“  Schwester Marie Augustine versucht sie zu beruhigen: „You must not concern yourself with that mystery...We do not know why the devil must have his little day. Not yet.“

Die Leserin wird die Stimme Antoinettes im zweiten Teil des Romans nur ein einziges Mal kurz vernehmen. Jetzt hat der Mann das Wort, dessen Familie ihn, den Zweitgeborenen in diese lukrative Ehe gedrängt hat, mit einer Frau, die er nicht kennt, in einem Land, das ihm fremd und unheimlich erscheint: „So it was all over, the advance and retreat, and doubts and hesitations. Everything finished. For better or for worse. There we were, sheltering from the heavy rain under a large mango tree,  myself, my wife Antoinette and a little half-caste servant who was called Amélie.“ Es ist eben diese Amélie, mit der er am Ende im Nebenzimmer seiner Frau lauten Sex haben wird, um Antoinette, die sich ihm so rückhaltlos hingegeben hat,  zu demütigen und in ihrer Weiblichkeit zu erschüttern. Der Ort, an dem das junge Paar seinen Honeymoon verbringt, heißt Massacre. Viele wurden hier ermordet. Niemand weiß mehr etwas darüber.

Das Paar scheint zunächst zueinander zu finden. Antoinette genießt das Begehren des Mannes und ihr eigenes. Sie will sich ihm öffnen und anvertrauen, doch er lauscht ihren Bekenntnissen mit zunehmender Abwehr, schließlich mit Hass. „Die then. Sleep. It is all I can give you...wonder if she ever guessed how near she came to dying. In her way, not in mine. It was not a safe game to play – in that place. Desire. Hatred, Life, Death came very close in the darkness. Better not know how close. Better not think, never for a moment. Not close.The same..´You are safe´, I´d say to her and to myself. ´Shut your eyes. Rest.“ Sie könnte nirgendwo unsicherer sein. Was sie für Liebe hält, schürt seinen Zorn auf sie noch, weil es eine bloß körperliche Anziehung ist, gegen die er sich nicht wehren kann. Christophine weiß um die Gefahr. Sie versucht Antoinette zu retten. Für wenige Seiten im zweiten Teil des Romans geht die Erzählstimme zurück an Antoinette, als sie sich aufrafft, um Christophine zu besuchen. Sie will ein Mittel von der „Zauberin“, um die Liebe des Mannes zu gewinnen, dem sie sich ganz ausgeliefert hat. Christophine mag es nicht glauben: Nach englischem Recht ist Antoinettes ganzer Besitz an den Ehemann gefallen. Sie rät Antoinette zu einem Deal: Sie soll den Ehemann verlassen und gegen das Versprechen, ihm keinen Ärger zu machen, einen Teil ihres Erbes zurückfordern. Doch Antoinette will ein Obeah-Mittel, um den Mann zurückzugewinnen. So kommt es zu jenem letzten wütenden Beischlaf. Danach lässt er zusammenpacken und die Abreise vorbereiten. Er wird sie unter einem kalten Himmel in einem grauen Land einsperren, von dem sie nie recht glauben kann, dass es England ist.

Das letzte, sehr kurze Kapitel ist erneut überwiegend aus der Sicht Antoinettes erzählt, Es gibt jene Jahre auf Mr. Rochesters Landsitz wieder, die die nur selten aus Alkohol- und Drogenrausch zu Bewusstsein gelangende Antoinette, die jetzt Bertha heißt, unter der Aufsicht der rohen Grace Pool eingesperrt verbringt. Kurz fällt ein Lichtkegel in ihre Düsternis und erhellt uns ihren Blick auf die Geschehnisse in jenem Jahr, das Jane Eyre im Haus lebt, ohne Bertha zu Gesicht zu bekommen. Indem Rhys in einer knappen Einleitung des Kapitels in kursiver Schrift Grace Pool, deren unheimliche Gestalt sich allen Leserinnen der Jane Eyre eingeprägt haben dürfte,  das Wort erteilt, um die Umstände der Gefangenschaft darzustellen, wird endgültig klar, dass die Leserin es mit einem Prequel zu Jane Eyre zu tun hat.

Rhys Roman gehört im englischsprachigen Kulturraum zum Literaturkanon. In Deutschland dagegen ist die Autorin wenig bekannt. In den frühen 80er Jahren, als wir die Wagenbach-Ausgaben von Djuna Barnes lasen und Andrea Weiss´: Paris war eine Frau und Paris zu unserer Stadt wurde, geriet auch Jean Rhys in mein Blickfeld. Es gab dann eine preisgünstige deutschsprachige Ausgabe ihrer gesammelten Werke bei zweitausendeins. Quartett, After leaving Mr. Mackenzie, Good morning, midnight und Voyage in the dark gehören seither zu meinen Lieblingsbüchern. Am meisten aber berührte und verfolgte mich bin in meine Träume Wide Sargasso Sea. Charlotte Brontës Jane Eyre hatte mutig das Herr-und Knecht-Verhältnis zwischen Mann und Frau in der bürgerlichen Ehe offengelegt und die Geschichte einer Emanzipation aus diesen Verhältnissen erzählt. Jane Rhys aber legt den Finger in die offene Wunde, die dieser Befreiungsschlag hinterlässt: Um Mr. Rochester als Ebenbürtige entgegentreten zu können, muss Jane selbst zur Eigentümerin werden. Das Geld, das sie von einem verschollenen Onkel erbt, kommt wie Rochesters, das von der irren Ehefrau übernommen wurde, aus den Kolonien, aus der Karibik. Die Emanzipation und das Happy End der englischen Waise Jane wird auf zweifache Weise erst möglich durch die Vernichtung der kreolischen Vorgängerin: Sie wird enteignet und sie muss Mr. Rochester durch den Brand, den sie legt und in dem sie schließlich umkommt, läutern. Erst nachdem er erblindet, lernt er anzunehmen, statt immer Gebender und damit Herrschender sein zu wollen.

Rhys findet in ihrem Roman eine Sprache für die Erfahrung der Fremdheit in der Fremde, die doppelte Fremdheit der Antoinette als „weißer Kreolin“ in ihrer Heimat, die Überwältigung durch das eigene Begehren und die existentielle Angst der Ausgeschlossenen, die der Brontës weit überlegen ist. Sie setzt der Sprache der Vernunft, die - wie die Kolonialisten über Besitz und Kultur der Kolonialisierten  - über die Phantasie, das Begehren, die Leidenschaft herrschen will, eine eigene Sprache entgegen, die mit Versatzstücken aus der Creole language arbeitet, jener Sprache, die aus dem Pidgin English entstand, durch das die Sklaven der Karibik sich mit ihren Herren verständigten. „She pretty like pretty self.“

Der schmale Roman, an dem Rhys viele Jahre arbeitete und der ihr Comeback nach Jahren der Vergessenheit ermöglichte, erschien 1966. Er vereinigte auf einen Schlag viele in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ins Bewusstsein der Öffentlichkeit tretende Themen: die Lust der Frau, die sexuellen Ängste des Mannes, das Geschlechterverhältnis in der Gesellschaft, den Kolonialismus, Heimat und Heimatlosigkeit, Entwurzelung, Rassismus. Doch vor allem ist Jean Rhys Wide Sargasso Sea ein Roman, der ohne aus den universitären Diskurszusammenhängen zu stammen, mit Intertextualität und Dekonstruktion im Text ernst macht, ohne dabei irgendwelche theoretischen Mäzchen zu forcieren. Obwohl und gerade weil der Mann im Text eine wichtige Stimme erhält, steht Rhys Roman eindeutig in der Tradition weiblicher Literatur, die durch Bilder der Eingeschlossenheit in engen Räumen, durch Träume von Verfolgung und Entkommen, durch irre Doppelgängerinnen, die als Trägerinnen des hysterischen, abgespaltenen Ich fungieren und durch eine Fixierung auf den Körper geprägt sind, als dessen Metaphern eingefrorene Landschaften und brennende Häuser erscheinen. Die Stimme des Mannes im Mittelteil des Romans stellt die Abwehr gegen diese weibliche Dysfunktionalität vor, die Angst vor dem Erwachen der Frau aus ihrem vorbewussten Seinszustand, das Erschrecken über ihre Gier und den verzweifelt grausamen Versuch, Herr der Lage und der Sprache zu bleiben.

Ein Happy End wie für die englische Rose Jane kann es für die kreolische Antoinette-Bertha nicht geben. Das liegt nicht nur an der Vorlage Jane Eyre. Auch für die Heldinnen der anderen Romanen Jean Rhys gibt es kein Ankommen im kühlen, funktionalen West-Europa. Jean Rhys Romane zeigen, wie das Ideal der emanzipierten weißen Frau, die sich am Ideal des weißen, Vernunft beherrschten Mannes orientiert, auf der Eliminierung der gefährlichen „Anderen“ beruht, die brennt: „ It was red and all my life was in it.“

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*Charlotte Brontë veröffentlichte Ihren Roman 1847 unter dem Pseudonym Currer Bell. Der Verleger freute sich darüber, dass Gerüchte über die Identität der Autorin den Verkauf ankurbelten. Doch Brontë machte den Gerüchten schnell ein Ende, indem sie ihre Identität offenbarte.




Kommentare:

  1. klingt toll. Auf das Buch bin ich durch Maryse Holder "Ich atme mit dem Herzen" aufmerksam geworden, die sich oft darauf bezieht. Diese Rezension macht noch mehr Lust, es zu lesen.

    Eine sehr lustige Kritik an dem selbstbeherrschten, pseudo-objektiven Mann ist "Das italienische Mädchen" von Iris Murdoch. Nicht der irrationale Haufen, in den der Erzähler gerät ist lächerlich, sondern es schält sich immer mehr heraus, dass er selbst in seinem Klammern an der Rationalität es ist. Sehr erheiternd, also stimmungsmässig wahrscheinlich sehr weit entfernt von der Sargasso See.

    Medusa

    (kann man hier Kommentare auch einfach mit Name/Emailadresse posten? Googlekonto, OpenID, Wordpress und was da noch alles angeboten wird, habe ich nicht...)

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  2. Liebe Medusa, es lohnt sich ALLES von Jean Rhys zu lesen! Dieser schmale Roman aber besonders.

    Ich mag Iris Murdochs "The sea, the sea.." "Das italienische Mädchen" kenne ich noch nicht.

    Wegen der Kommentarfunktion - ich nutze die Blogger-Vorlage und programmiere nicht selbst. In der Vorlage kann ich das nicht umstellen. Bei Wordpress ist das einfacher. Dafür hat es andere Nachteile. Eigentlich müsste man sich was Eigenes basteln. Aber dafür reicht meine Zeit und reichen meine Vorkenntnisse leider nicht.

    Herzliche Grüße

    Melusine

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  3. liebe Melusine,

    okay, das bietet viel weiteren Lesestoff (auch noch der Link zu Djuna Barnes...). "Das italienische Mädchen" kann ich wirklich nur empfehlen, grade wenn einer mal nach feministischer Kritik _und_ Erheiterung zumute ist.

    Medusa

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  4. Liebe Melusine,

    ich war bei meiner Lektüre von Ford Madox Ford "The good soldier" auf Jean Rhys [ri:s] gestossen, dessen Geliebte sie war. Ihr Roman "Quartett" soll eine Art weibliche Verarbeitung des Stoffes von Ford sein. Obwohl ich meine, gelesen zu haben, dass ihr Roman die Qualität von Ford nicht erreicht, bin ich trotzdem neugierig darauf. "Sargassomeer" ist Kanon, da kann ich gut auch mal ein vielleicht zu unrecht vernachlässigtes "Streichquartett" lesen. Danke für alle Ihre Anregungen.

    Ihre Fußnote entbehrt ja nicht einer gewissen Aktualität...

    Herzlichen Morgengruß

    Der Buecherblogger

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  5. Ich finde nicht, dass die Qualität der von Ford Madox Ford nachsteht. Beide wurden vom "Betrieb" aus verschiedenen Gründen ja nicht ernst genommen. Und in der Tat unterstelle ich im Fall von Rhys unterschwelligen Rassismus und Frauenfeindlichkeit als Motive der Kritik ihrer Zeit.

    Herzlichen Gruß
    Melusine

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