Mittwoch, 29. Dezember 2010

GINKGO-SAMEN AUS KOREA EINGETROFFEN!

DANKE, ALFRED 23 HARTH!


Sie waren lange unterwegs. Doch zum guten Schluss des Jahres hat der Zoll sie freigegeben:




Aus Seoul trafen heute früh Ginkgo-Samen mit freundlichen Grüßen von Alfred Harth ein. Ganz herzlichen Dank! Nun wird es doch noch den Sylvester-Snack geben (Rezept siehe unten).


"Ich werde Ihnen auch nur mal eine handvoll Samen zum Kennenlernen in einem Umschlag schicken.Von diesen schaelen Sie dann die feste Haut ab, d.h. Sie knacken die Haut aehnlich der Schale einer Nuss am besten mit einem Nussknacker. Dabei muessen Sie ob8 geben, dass Sie die weichen Samen nicht zu sehr zerquetschen. Sie finden sicherlich im Netz auch schon Abbildungen von geschaelten Samen, die so gelbgruen (zum Teil noch mit einer weiteren hauchduennen braunen Haut behaftet, die einfach mitgegessen wird) schimmern. Wenn Sie dann diese Samen verzehren wollen, muessen Sie sie unbedingt zuerst am Besten in einer leicht geoelten Pfanne "duensten"/bis anbraten (aber nicht richtig braeunen): Also staendig mit einem Holzloeffel in der Pfanne bewegen, sonst werden sie zu braun gebrannt & schmecken dann nicht mehr. Dieser Vorgang dauert allerdings ca 10 - 12 Minuten. Essbar sind sie, wenn sie GLASIG gruen sind. (Rohe sollen sogar giftig sein und die Blaetter sind wegen des Arsen nicht kompostierbar!). Also in unserem "Experiment" laeuft das auf einen Snack hinaus, wuerde ich sagen - siehe oben - dann kommen Sie am Besten auf den Geschmack. Hier werden die Samen derart zubereitet ( & leicht gesalzen) auch mit heiszen Maronen auf der Strasze angeboten. Allerdings gehen sie natuerlich auch wunderbar in alle moeglichen Gerichte zur Bereicherung mit hinein. Aber zum Kennenlernen am Besten erstmal pur (wie gesagt)!" (Alfred Harth, e-mail vom 5. Dezember)

Kommentare:

  1. Du liebe Zeit, liebe MelusineB, Sie haben das Arrival der Samen ja sogar in Ihrem Blog annonciert! Und mit Beweisfotos! Ahem, das ist mir fast schon ein wenig peinlich, ehrlichgesagt, eigentlich müsste ich da ja auch höflichkeitshalber einen Kommentar noch posten.Muß aber auch nicht sein. Auf jeden Fall freut mich die Gegenfreude aber sehr!
    Ihr Blogbruder ANH hatte hingegen mal kurz in einem Kommentar erwähnt, daß ihm mein Päckchen aus Korea zugekommen sei, aber dann blieb alles im Dunkeln (Sie, liebe MelusineB, schickten mir ja heute noch zusätzlich ein nettes Email sogar). Schade eigentlich, denn ich hatte außer einer CD aus meiner Perlmuttserie noch zwei besondere, getoastete CDRs aus meinem Archiv an ANH freihaus beigelegt, mit Aufnahmen von Paulus Böhmer, Harry Oberländer, Manfred Peckl, mir u.a.. Da ich sonst an die Litblogs keine weiteren Päckchen verschickte (auch nicht zu Weihnachten, man verzeihe mir), werde ich in Zukunft also aus Korea nie mehr CDs oder Musik von mir an Literaten versenden, sondern nur noch Sachen zum Knabbern! Guten Appo!

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  2. Das braucht Ihnen doch nicht peinlich sein! Wir (schon das Pronomen ist unpassend) haben bei litblogs keine "geschwisterlichen" Verhältnisse. Nicht mal solche, wie sie sich in Bands entwickeln. (Ich vermisse das oft: das "zusammen spielen" : woraus was entstehen kann, was eine/r allein nicht kann und auch die Improvisation, gemeinsam schauen, wohin es treibt...Wie "Lula Henne" damals vor 1989, s. mein erster Post im Februar 2010) Alban Nikolai Herbst kenne ich allerdings sonst als höflichen und freundlichen Menschen.

    Sie sollten jedoch ganz bestimmt aus Korea nur einen Vertrieb ihrer Raritäten aufziehen, wenn man per Visa oder Mastercard bezahlen kann. Noch werden die ja Ihre Konten nicht gesperrt haben, nehme ich an ;-) Herzliche Grüße und Danke! Wir werden knabbern. (Ich berichte dann ehrlich wie die europäischen Geschmacksknospen reagiert haben.)

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  3. Danke für Ihre Rückmeldung! Ein Band-Gefühl mit Litblogs in Verbindung ist nicht weit hergeholt für mich, suchte ich ja anfangs im Herbst sogar eine „NeOper“ darin (im vergrösserten Netzzusammenhang & auch im allegorischen Sinne) zu verstehen. Und für das Unterlassen von Informationen gibt es auch immer gute Gründe, sei es, daß „etwas vergessen“ worden ist usw., seis drum. Um einen „Vertrieb von Raritäten“ aus Korea kümmere ich mich schon jahrelang, wenn auch meistens ohne pekuniäre Rückvergütung. Das bringt mich nun zu Ihrem sehr freundlichen Email, in dem Sie – ich darf das hoffentlich veröffentlichen – mir mitteilten, über iTunes mein Trio Viriditas heruntergeladen zu haben.Hierauf möchte ich kurz mal eingehen (im doppelten Sinne,hiho): Von meinem New Yorker Trio Viriditas existieren zwei CD-Alben auf einem sehr guten, portugiesischen Label (Link über mein a23h-icon).Über einen Vertrag mit iTunes oder Amazon ist mir nichts bekannt. Leider kann ich hier in Korea iTunes kaum öffnen – das hängt mit dem Landessystem zusammen, Mac hats hier sehr schwer – und meine Präsenz dort nicht selbst überprüfen. Mir sind iTunesverträge mit zwei anderen Labels bekannt und zwar zur (letzten und das Repertoir live umfassenden) CD des Duo Goebbels/Harth von victo aus Kanada und zur Free Jazz CD „Expedition“ auf dem legendären New Yorker Label ESP. Zu Downloads von diesen beiden sollte ich irgendwann mal ein paar magere Tantiemen sehen.Soweit korrekt. Aber Trio Viriditas? Liebe MelusineB, darf ich Sie fragen, welches Album Sie downloadeten? Und sind da etwa noch mehr als die drei erwähnten von mir im Angebot? Leider hat sich dies Unwesen, CDs, LPs etc (illegal) auch in privaten Blogs feilzubieten – und wenn es nur für die Groschen der Ads ist – sehr ausgeweitet bei gleichzeitigem Niedergang des CD-Marktes.
    Für mich hatte ich schon vor ein paar Jahren die Konsequenz daraus gezogen und mich auf eine Art „cottage industry“ (sprich: on demand,bzw. „Vertrieb von Raritäten“) meiner Tonträger zurückgezogen, was solls.Auf meinem letzten Flug nach D las ich dann noch in einem Wochenmagazin, daß das Downloaden auch deswegen heiliger sei, da es das umweltschädliche Plastik von CDs vermeide. Okay, ich gebe zu, Musiker, die auf Touren um die Welt jetten, sind (Umwelt-)Schweine. Aussortieren bitte, wie die Glühbirnen! Es gibt ja noch Giftigeres...

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  4. Wie sonderbar, dass Sie gar nicht wissen, dass i-tune-store 3 Alben von Ihnen vertreibt (soweit ich das herausfinde). Trio veriditas ist eine live-Aufnahme vom Vision Festival, dann gibt es noch eine live-Aufnahme A Victoriaville mit Heiner Goebbels (€ 11,99) und Brecht Eisler (€9,99). Ich kaufe ja wo möglich immer noch CDs, weil ich die Cover mag (obwohl die LP-Cover natürlich besser waren). Auch Booklets habe ich gerne und überhaupt was in der Hand, Fetisch halt. Aber wenn ich meine Söhne beobachte, ist mir klar: Das wird´s nicht mehr lange geben (außer ausgewählte Sachen für Liebhaber:innen). Die laden nur runter. Ein i-tunes-Store-Gutschein ist das Geschenk für alle Fälle. Illegal lade ich nix runter, übrigens. Auch weil ich keine Ahnung habe, wie das geht - und in dem Bereich zu wenig kriminelle Energie, um mich kundig zu machen. Aber muss Apple nicht Geld an Sie bzw. die Labels abdrücken, wenn die Ihre Sachen verkaufen????

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  5. Vielen Dank für Ihre Research! Das mit der live-Aufnahme a Victoriaville (victo) ist mir bekannt, die andern nicht. Das Label victo hatte korrekterweise vorher angefragt, ob ich damit einverstanden sei und wird das auch abrechnen. Die beiden andern wohl nicht...
    Manchmal tauchen sogar ganz neue CDs mit meiner Musik im Netz auf, von deren Existenz ich vorher nie benachrichtigt, geschweige um Genehmigung, Royalities etc, angefragt worden bin...

    Zum Trio Viriditas ( etwa: "Grünes Gold",so nannte ich die Gruppe mal ) noch: auf dieser Scheibe gab ich die Titel meiner Kompositionen entlehnt aus Gedichtzeilen von Bai Dao. Solch eine Information ist mir wichtig - die Titel sowieso - und steht deswegen auf dem Cover in den liner notes.Wahrscheinlich fehlen derartige Informationen beim Downloaden.

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  6. Tippfehler:
    Bei Dao meinte ich natürlich

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