Sonntag, 5. Juni 2011

Und wo ist meine bürgerliche Seele?

So Fragen heute: Freiheit oder Determinismus? Und: Ist das Streben nach Eigentum Menschennatur? Außerdem schmerzt der Hallux Valgus (sowas dürfte es gar nicht geben.) Gestern im Kino: Wiedersehen mit Chicago. Windy City. Ohne Blues.  Source code. In meiner Parallelwelt bin ich schön, groß und kann tanzen (klassisch, meine ich).  Oder: eine berühmte Singer-Songwriterin. Der dunkle Ritter schreibt eine Sammlung Sonette, wirft die Tabletten in den Ausguss und zeugt sieben kleine, fröhliche Aussies, die surfen gehen.  Der Wolf erlegt ein weiteres Schaf und küsst es ins Leben. Ich entmanne Berlusconi mit der Schwanzguillotine. Jemand fragt: Willst du die Sonne küssen? MeluAllmighty. So könnte das gehen. Außerdem gebe ich alle meine Privilegien auf, kehre zurück zu robuster Technik und repariere mein Fahrradlicht. Mastermind rollt im Bus durch Europa, Amazing bleibt nach dem Kirchentag in Eisenach stecken (maybe) und fliegt am Montag früh auf die grüne Insel. Von der Politik mache ich blau und setze hinfort ausschießlich auf Weichholzsorten (von wegen "harte Bretter"). Die Gurken waren´s nicht, sondern die Sprossen. Der Gehirnradius hat sich seit Jahrzehnten nicht verändert, wussten Sie das? Frau Kraft setzt auf Kohle, denn "Kohle ist nicht von gestern." Tepco strahlt wieder. Kan vor dem Rücktritt (nee, nicht Ollie). Und wo befindet sich meine bürgerliche Seele?

Kommentare:

  1. Warten Sie, ich starte den Treiber und wir treffen uns für acht Minuten im Zug nach Chicago, im Überflug eine imposante Stadt. Was sage ich ihnen nur? Dass Sie schon immer groß und schön waren auch ohne klassisch zu tanzen? Peinlich, nein.
    Dass wir uns in der wirklichen Welt nie treffen werden, aber wie schön es ist, mit Ihnen in einem Zug zu sitzen, der bei Gleisbauarbeiten hält, bevor die Bombe platzt?
    War ganz nette Unterhaltung, aber auch ziemlich patriotisch im Post-9/11-Trauma.

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  2. Der Zug nach Chicago... Unter dem Loop... sah ich Sie, doch im Kreischen der Wagen hörten Sie nicht, dass ich rief...
    ("Dass wir uns in der wirklichen Welt nie treffen werden..." - kein Gipfeltreffen? Jedes Jahr gibt´s im Herbst eine Buchmesse in Frankfurt. Oder so. Falls Sie es über den großen Teich schaffen.)
    Und: Was ist schon eine "wirkliche Welt"? Und welche? Source(s).

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