Freitag, 18. Oktober 2013

Meine Klugscheißereien (2): Grund- und sinnlos

Ein Denken, das nicht vom "Ich" ausgeht, ist so grundlos, wie eines, das sich um das "Ich" dreht, sinnlos ist. 


(So gut wie immer dreht sich ausgerechnet das Denken, das das "Ich" verbirgt, es in der Rede grammatisch vermeidet, durch "man" oder unter apodiktischen Sätzen verbirgt, beinahe ausschließlich und ausweglos um das "Ich" des Sprechers. Wer so spricht, also "man" sagt, wenn er sich meint, oder "Das ist so.", wenn es doch heißen müsste: "Ich sehe das so.", kommt nämlich nie aus sich heraus: Kreisel. Keine Überraschung möglich. Wer sich so im Kreis dreht, erlebt nur endlose Wiederholungen.)

Kommentare:

  1. der man im nied zum mann im mond
    man sieht dich nie, ich stehe bloß
    und nackt im nied od. auch im jed
    bin, was in der mitte steht, himmel
    weit, und mandarine, man darin, ich
    ...
    ach, vom mond her: welchen sinn
    ergäbe ohne dich mein n, das eine
    wär wie das d vor ich alleine
    du bist ein wort, das fremdes meinen
    wie meines vollen mondes scheinen
    diffus, doch lichtern reflektiert
    und sich dessen nicht geniert

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