Montag, 1. April 2019

In memoriam: Agnès Varda (1928-2019)

Agnes Varda im Deutschen Filmmuseum Frankfurt 

Ihre Filme liebe ich. Immer wieder haben sie mich glücklich gemacht. Zuletzt "Visages. Villages". Sie war auch eine faszinierende Gesprächspartnerin, eine, deren unaufbrauchbare Neugier ansteckend wirkte. Deren feministisches Selbstbewusstsein sich auf die Gewissheit stützen konnte, eine Frau zu sein (ohne *) und  sich von daher für Frauen (ohne *) zu interessieren: "L´un chante. L´lautre pas." (Ihr feministische Love-Friendship-Musical von 1977). Wie für andere. Und anderes. Und für die Freiheit, für die immer ein Preis zu zahlen ist. Auch das hat sie nie verschwiegen, sondern gezeigt: "Vagabond". Wie die Freude an den Beziehungen (und den Schmerz der Enttäuschungen, die unvermeidbar sind, wenn eine sich auf andere einlässt). 

"Der Strand und das Meer." Über Agnès Vardas Film "Les plages de Agnès" (2012)


Merci, Agnès!

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