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Donnerstag, 27. Dezember 2012

VERY GOOD YEAR ("Alles wird Fiktion. Jede Erfahrung zählt.")


Always forgive your enemies, nothing annoys them as much.

Oscar Wilde

In den Schriften Immanuel Kants (nur so als Beispiel) tauchen gelegentlich Indianer und „Japoneser“ auf. Er verließ Königsberg nie, war aber überzeugt, sich gedanklich weit über dessen Grenzen hinausbewegt zu haben und folglich auch über fremde „Rassen“ allerlei allgemeingültig und –menschliches sagen zu können. Dem Weltreisenden Georg Forster, der zweimal mit James Cook gesegelt war, hielt er ein „bloß empirisches Herumtappen“ vor, eine Geisteshaltung, der sich stets und eben auch in „Rassenfragen“ das kritische Denken weit überlegen zeige. Der gute Mann hatte insoweit Recht, als der Begriff „Rasse“ selbstverständlich nicht in der „Natur“ vorkommt und auch womöglich gar nichts, was diesem Begriff entspricht.

Jedoch bleibt die Frage bestehen: Was hatte Immanuel Kant, der Königsberger, der Senf liebte, über die „Indianer“ zu sagen und wer sollte das lesen wollen? Manche offenbar schon. Denn es interessiert eben nicht jede, wie die „Indianer“ (ein bei Kant sehr weiter „Begriff“) tatsächlich leben, was sie bewegt und wie sie sich ernähren, wie sie arbeiten oder feiern. Ein solches Desinteresse, finde ich, ist ganz in Ordnung. Manche interessieren sich eben für die Kritik (der Vernunft, zum Beispiel) wesentlich mehr. Andere aber interessieren sich für konkrete Erfahrungen. Auch sie, wie Georg Forster, als er mit James Cook die Welt umreiste, schauen aus ihrem Blickwinkel, mit dem Erfahrungsschatz und den Vor-Urteilen, die sie mitbringen, auf das, was sie erleben. Ein vorurteilsfreier Blick ist eben unvorstellbar. Manche, mit Kant, glauben, vom Vor-Urteil zum Urteil gelangen zu können. Das ist zweifellos interessant: die Voraussetzungen empirischer Wissenschaften zu begründen. Davon kann man etwas lernen.

Schade nur, dass die meisten (nicht alle selbstverständlich), die sich hierfür so brennend interessieren und viel Lebenszeit auf spekulative Philosophie (Herkunftsland fast ausschließlich: Deutschland; Denker und Nach-Denker fast ausschließlich: weiß, männlich, bürgerlicher Herkunft) verwenden, die vermeintliche Verachtung ihres Meister gegenüber der Erfahrungswissenschaft, der schnöden Empirie und deren zumeist angelsächsischen Vertretern teilen. Es lohnt sich kaum, meinen sie, Erfahrungen „da draußen“ und mit anderen Menschen zu machen. Auch von Königsberg, Bad Salzuflen oder Nieder-Olm aus sei die ganze Welt höchst umfänglich zu erkennen.  

Neuerdings (D.h. ganz so neu ist das längst nicht mehr, sondern eher inzwischen typisch und häufig täppisch, auch wenn es sich selbst immer für noch „trendy“ und schick hält) gibt es auch diejenigen, die reale Erfahrungen nur noch vortäuschen mittels erfundener Biographien und  Interviews, abgeschriebener Beobachtungen und kopierter Zitate. Im Journalismus wird diese Mischung aus Fiktion und Realität immer noch von alt gedienten Redakteuren abschätzig Borderline-Journalismus genannt. Erfahrung wird von den Borderlinern aus vorgängigem Text zusammengeschluddert, um dann einer stilsicheren Kritik mit hinreichend viel akademischem Vokabular, ausuferndes namedropping inklusive, unterzogen zu werden, deren Ergebnisse („Hurra! Hurra! Wir wussten´s immer schon, wie das und die so sind.“) selbstverständlich wenig überraschen können. Es erfreut an dieser Art Textproduktion gelegentlich die sprachliche Eleganz, denn wer so arbeitet, kann freilich viel Zeit aufs Polieren verwenden, bewegt er sich doch selten oder nie aus dem Gleisdreck zwischen Schreibstube, Bibliothek (heuer oft sogar online) und Stammkneipe (heuer eher: Szene-Bar). Das Genre hat seine Fans, unbestritten. ("Ist diese Fakten-Huberei nicht langweilig?") Den letzten „echten“ Journalisten (einer aussterbende Gattung) bleibt es indes ein Graus.

Als literarische Gattung mag sie dagegen durchgehen, diese Vermischung von Fiktion und Realität. Es gibt ja nicht wenige, die zwischen literarischem Schaffen und mentalen Störungen (wie zum Beispiel Borderline) eine innige Verbindung wirken sehen (Ich gehöre allerdings nicht zu denen: Hier.) Tatsächlich ist Literatur nie etwas anderes als ein Balanceakt auf der dünnen Linie zwischen Erfahrung und Erfindung. Manche „postmoderne“ literarische Welle glaubte aus der Kritik an der „authentischen Erfahrung“ ein Schreibverfahren destillieren zu können, das auf diese gänzlich verzichtet: Ersatz von Leben durch Text. So liest sich das dann auch: Wer viel gelesen hat, hat das alles schon zigmal gelesen. Da wird, höchst kunstfertig bisweilen, nachgebildet was die Literaturgeschichte so zu bieten hat, dekonstruiert und neu durchkonstruiert. Das kann gelingen. Oder zumindest interessant sein: Diskurs als Erfahrung. Thomas Meinecke zum Beispiel arbeitet so. Es gibt keine Literatur, die nicht auch so arbeitet. Wer schreibt, bezieht sich auf Geschriebenes. Binsenweisheit. Phantastischste Welten entstehen aus Lektüren, Film und Fernsehen. Auch das sind ja Erfahrungen. In unserer Welt erfahren wir 94 % dessen, was wir erfahren,  medial vermittelt. (Die Zahl habe ich irgendwo gelesen.) Wer schreiben will, was wir erleben, kann nicht anders als auch über unsere Erfahrungen in und mit Medien schreiben. Binsenweisheit.

Allerdings: Auch hierbei gibt es Unterschiede, wie zwischen den „echten“ Journalisten und den Borderlinern. Eine die das Leben durch Text ersetzt, wird am Ende nicht nur sich selbst  langweilen. Es stimmt dann nämlich: Alles schon mal dagewesen. Auf dem Papier. Auf Zelluloid. Als binärer Code. Wer lebt, erlebt dagegen immer wieder Neues. Kann sich überraschen lassen. Erfahren, was nicht in Klischees aufgeht. Indem sie sich auf Menschen einlässt, die anders und mehr sind als ihre fiktiven Abziehbilder. Auf Kulturen, die ganz andere Menschenbilder und Lebensformen hervorgebracht haben, als die unsere. Wo jedoch die Fiktionen nicht mit dem Leben konfrontiert werden, wo sie einer Autorschaft unterworfen sind, die sich selbst nicht aussetzt, entsteht eine Literatur, die zum Beispiel mich nicht mehr interessieren kann. Damit erhebe ich mitnichten die Forderung: Schreibt nur über das, was ihr erlebt habt. Hilary Mantel kann nicht die Erfahrungen ihres Protagonisten Thomas Cromwell teilen. Aber ihrem Roman liegt eine gründliche Recherche zugrunde, die sich von den Quellen überraschen lässt, statt diese selbst zu konstruieren. Auf dem Grund des Textes muss etwas liegen, was sich der Fiktionalisierung durch die Autorin entzieht.

Alles ist Fiktion. Aber die Fiktion ist nur dann interessant, wenn sie sich auf Lebendiges bezieht: auf unvorsehbare, kontingente, lebendige Erfahrungen.  Das bedeutet auch: Wer literarisch schreibt, muss sich öffnen für unbeherrschbare, für fremdartige Erfahrungen. Wer auf der Grenze zwischen Realität und Fiktion balanciert, kann sich nicht mit einem undurchdringlichen Panzer der „Autorschaft“ umgeben, der unangreifbar machen soll. Denn in großer Literatur stecken immer auch die eigenen Erfahrungen, jene die wehtun und Angst machen, die eine bewahren und nicht hergeben will. Die Erfahrung, die Literatur vermittelt kann und der sich auch die Autorin stellen muss, ist die der Fremdheit und Befremdlichkeit selbst der eigenen Erfindungen. 

Es muss gelogen werden, selbstverständlich, zwanghaft. Alles wird zur Fiktion. Überall Vor-Urteile. Literatur handelt aber nicht von Erkenntniskritik, jedenfalls die nicht, die ich lese. Immanuel Kant kann deshalb gar nichts dafür. Weder für die Borderliner noch für seine Apologeten. Er jedenfalls war kein namedropper und Wiederholungstäter. Die Borderline-Journalisten wären ihm sicher zuwider gewesen. Leider war er vor allem auch ein deutscher Idealist. Oder zum Glück. Moderne Naturwissenschaften ohne Kritik der Vernunft sind undenkbar. Literatur ohne Erfahrung aber auch. Jedenfalls solche, die nicht langweilt, jedenfalls mich. Aber manche, wiederum, lieben die gepflegte Langeweile. Jeder Jeck ist anders. Manche bleiben daheim, trinken Wein und bestellen Senf. Manche umsegeln die Welt. Wie dumm, wenn sie sich gegenseitig verachten. Jede Erfahrung zählt, auch die des daheim gebliebenen weißen deutschen Mannes. Im Ernst.

CU. Next year. 


Freitag, 21. Dezember 2012

KUNST-GUCKEN: Ein Jahr Schau



Von Venetiens Kunstschätze haben wir im Sommer nur einige sehen können. Ich war überrascht von der Qualität der Arbeiten Pegeen Vails, die ich nicht gekannt hatte und bezaubert von einem Gemälde Tintorettos: „Der Tempelgang Marias“.

Die Documenta war spannend, aufwühlend, vielfältig und eröffnete neue Blickweisen jenseits der ausgetretenen Pfade westlicher, weißer, männlicher Moderne, ohne deren Erfahrungen zu negieren. Die Installation von William Kentridge „The Refusal of time“, der Video-Walk von Jane Cardiff und Georges Miller und die Wandteppiche von Hannah Ryggen waren für mich die Höhepunkte einer unübersichtlichen, aber immer wieder überraschenden Schau.

In Frankfurt war eine gigantische Retrospektive zum  Werk von Jeff Koons zu sehen, die kontrovers diskutiert wurde. Ich war – ähnlich wie Iris – begeistert. Schön war auch, dass ich diese geschätzte Bloggerin auf diese Weise endlich einmal persönlich kennenlernen konnte.

Die wichtigste Ausstellung des Jahres war zweifellos: „MOUNTAINS OF DISBELIEF“ von Thomas Hartmann in der Weißfrauen Diakoniekirche. Für die, die sie nicht sehen konnten: Von Thomas Hartmann aka BenHuRum werden jeden Dienstag Arbeiten auf Gleisbauarbeiten eingestellt, meistens Collagen.

Einige Ausstellungen/Konzepte waren auch enttäuschend: So vor allem die „Hertie-Gartenhallen“ im neuen Städel und auch die Ausstellung „Schwarze Romantik“. Wunderbar dagegen die Retrospektive zu Pipilotti Rist in Mannheim (mein Geburtstaggeschenk) und die auf Edvard Munch in der Schirn.

Ansonsten habe ich meine Serie: „Wir“ fortgesetzt; eine Auseinandersetzung in nicht-kommentierenden und nicht-interpretierenden Texten mit den Arbeiten von Künstlerinnen.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Mein Kino-Jahr 2012: MÄNNER-BILDNIS

In diesem Jahr waren wir recht selten im Kino. Ich bemerke das erst im Rückblick. Wir sahen zu viele Filme auf DVD daheim. (Kein Kino!) Kaum ein Neustart dieses Jahr beeindruckte mich ähnlich nachhaltig wie die Serie "The Wire" aus dem ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends, die wir uns aber erst in diesem Jahr anschauten.

Im März sahen wir "Barbara" von Christian Petzold mit Nina Hoss und Ronald Zehrfeld: "Der Mann, der alles richtig macht"; eine zarte und glaubwürdige Liebesgeschichte aus der untergegangenen DDR.

Den schönsten Film des Jahres, den ich im Kino sah, drehte Wes Anderson mit "Moonrise Kingdom": "Ein Hoch auf die Kunst der Verdrängung".

"Die Wand", nach dem großartigen Roman von Marlen Haushofer ("So müsste es eine alte Frau sein..."), mit Martina Gedeck konnte mich nicht ganz überzeugen.

Zwei Serien-Blockbuster enttäuschten aus ähnlichen Gründen: "The Dark Knight Rises"  und "Skyfall". In beiden Fällen versagten die Drehbuchautor_innen. Die Story in "The Dark Knight rises" ist unglaubwürdig und oft unkonzentriert erzählt, vor allem die Vor-Geschichte der Antagonistin kann nicht überzeugen. Letztlich vertritt der Film eine antidemokratische und reaktionäre Position, die mich anwiderte. Bei "Skyfall" ist es nicht viel anders. Der Film zeigt einen enterotisierten Bond, dem eine düster-melancholische Kindheit angedichtet wird, für die der Film kitschige graubraune Landschaftsbilder vom schottischen Hochmoor bereitstellt, wie man sie schon oft gesehen hat, wenn triste Herkunftsverhältnisse angezeigt werden sollen. Auch diese Story wirkt zuletzt völlig unglaubwürdig. Warum lockt Bond den Bösewicht bewusst hinter sich her ins Hochmoor und erwartet ihn dann dort nicht mit einer Armeeeinheit, sondern versucht ihn als einsamer Held aufzuhalten, wofür zum Schluss mal wieder die Frau, nämlich M., büßen müssen? Das wäre sogar psychologisch nur dann nachvollziehbar, wenn Bond eindeutig als schwer psychisch krank und nicht bloß als ein Trauerkloß markiert wäre. Und warum sollte eine rational denkende Frau wie M. ihm auf diesem Kurs folgen? Egal, ich war schon vorher fast eingeschlafen. Eine Kritik am "neue Bond" aus der Perspektive der Geschlechterdifferenz hat Antje Schrupp geschrieben: hier. Mehr Freude als diese beiden alternden Herren machte mir zwei andere "Männerfilme", die beim Bechdel-Test, mit Pauken und Trompeten durchfallen würden: "The Avengers" und "Tinker, Tailor, Soldier, Spy".

Zwei Filme möchte ich in diesem Jahr unbedingt noch sehen: "Liebe" von Michael Haneke und "Beasts of the Southern Wild" von Benh Zeitlin.

Die Liste der Filme, die ich 2012 im Kino sah, kann - anders als meine Lektüre-Liste -  nicht als Selbst-Bildnis gelten. Zu zufällig ist es, ob ich Zeit und Begleitung finde, um einen bestimmten Film im Kino zu sehen. Wenn ich jedoch die Beiträge zu Filmen des Jahres auf "Gleisbauarbeiten" anschaue und Antje Schrupps Reflexionen über den neuen Bond mit einbeziehe, dann ergibt die Rückschau insgesamt zwar kein Selbstbildnis, jedoch ein "Männer-Bild", mein "Männer-Bild 2012": Ideal und Anti-Typ.



Donnerstag, 13. Dezember 2012

Selbstbildnisse (3): EIN JAHR LESEN

Als ich diese Liste zusammenstellte, dachte ich: Das sind weniger Bücher als noch vor einigen Jahren. Dabei lese ich nicht weniger als früher. Aber ich lese inzwischen auch viel im Netz, nicht nur, aber auch Literatur, auf litblogs.net und anderswo (z.B. Iris´ Blütenblätter, der Bücherblogger oder Claudia Kilians Sammelmappe.) Neu entdeckt habe ich in diesem Jahr für mich Sichten und Ordnen von Andreas Wolf, der - wie ich finde - viel zu selten schreibt :-). (In meiner Blogroll kann man sehen, welche Blogs ich regelmäßig lese.) Viele englischsprachige Kurzgeschichten aus dem "New Yorker" lade ich mir über Instapaper auf meinen Kindle. Diese Texte und Autorinnen erscheinen in dieser Lektüre-Liste nicht. 

Alle Titel und Autorinnen, über die ich in der Rubrik "Erlesen. Buch-Empfehlungen" geschrieben habe, kann ich auch als Weihnachtsgeschenke! empfehlen.  (Bekanntermaßen langweilen mich Verrisse - als Leserin und als Autorin derselben.) Das bedeutet aber nicht im Umkehrschluss, dass alle jene Texte, über die ich hier (noch) nicht geschrieben habe, mir nicht gefallen. Auf dieser Liste sind nur Titel, die ich bis zu Ende gelesen habe. Wenn ich etwas wirklich schlecht finde, lege ich es einfach weg. Manchmal überzeugt mich ein Roman oder eine Erzählung oder ein Gedichtband tatsächlich insgesamt nicht genug, um darüber auf Gleisbauarbeiten zu schreiben. Viel öfter ist es aber schlicht so, dass ich keine Zeit habe oder keinen rechten Einstieg in meinen eigenen Text finde, dass ich mich nicht entscheiden kann, über welchen Aspekt der Lektüre ich schreiben möchte oder welche Erzählungen ich exemplarisch aus einem Sammelband herausgreifen möchte. Zu einigen Titeln auf der Liste liegen angefangenen "Buch-Empfehlungen" in meinem Ordner "In Arbeit" auf der Festplatte. So vor allem zu meiner Lieblingsautorin Alice Munro, über die ich schon so lange etwas schreiben möchte.

Was sagt diese Liste über mich? Ich halte sie für ein (Selbst-)Bildnis. Wie auf allen Bildnissen wird der Blick in eine bestimmte Richtung gelenkt. Das bin ich nicht. Aber das ist ein wichtiger Teil von mir: Was ich lese. Was ich in diesem Jahr gelesen habe. Was ich (immer) wieder lese.

Meine Lektüre 2012

Heinrich von Kleist: Die Hermannschlacht
Arthur Schnitzler: Eine Jugend in Wien
Brüder Grimm: Irische Elfenmärchen
Anne Bronte: The Tenant of Wildfell Hall (wieder gelesen)
Virigina Woolf: Orlando (wieder gelesen)
Alexander Kluge: Chronik der Gefühle (z.T. wieder gelesen, z.T. zum ersten Mal)
Elizabeth Gaskell: Wives and Daugthers
Charlotte Bronte: Jane Eyre (wieder gelesen)
Eva Illouz: Warum Liebe weh tut
P.D. James: Death comes to Pemberley
Alban Nikolai Herbst: Kleine Theorie des Literarischen Bloggens
Leander Sukov: Homo Clausus
Leander Sukov: Warten auf Ahab. Stadt. Liebe. Tod
David Graeber: Schulden. Die ersten 5000 Jahre
Charlotte von Ahlefeld: Erna. Kein Roman
Peter H. Gogolin: Hotel Calvino
Amartya Sen: Die Identitätsfalle. Warum es keinen Krieg der Kulturen gibt
Luise Büchner: Aus dem Leben
Antje Schrupp: Was wäre wenn? Über das Begehren und die Bedingungen weiblicher Freiheit
Barbara Beuys: Hildegard von Bingen
Edith Wharton: Der flüchtige Schimmer des Mondes
Navid Kermani: Mein Name
Mary Daly: Gyn/Ökologie
Heide Schlüpmann: Öffentliche Intimität. Die Theorie im Kino
Ina Schabert: Englische Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts
Margriet de Moor: Der Maler und das Mädchen
Ruth Klüger: Anders lesen
Ronald Paulson: Sin and Evil
Franziska zu Reventlow: Herrn Dames Aufzeichnungen
Benjamin Stein: Replay
Marlen Haushofer: Die Wand (wieder gelesen)
Sofia Oksanen: Fegefeuer
Audrey Lorde: Zami. A new spelling of my name
Robert B. Parker: Trügerisches Spiel
Anne Bax: Wirklich ungeheuer praktisch
Martha Nussbaum: Konstruktion der Liebe, des Begehrens und der Fürsorge
Christina von Braun: Der Preis des Geldes. Eine Kulturgeschichte
Edith Wharton: Ethan Frome
Alice Munro: Dear Life (lese ich gerade)
Edith Wharton: Summer (lese ich gerade)
E.A. Richter: schreibzimmer (lese ich gerade)
Martha C. Nussbaum: Gerechtigkeit oder Das gute Leben (lese ich gerade wieder)